Kleine zähe Ferkel


Kurz nach unserem letzten Eintrag begannen weitere Probleme. Zwei Ferkel machten uns extrem Kopfzerbrechen und diese wurden noch verstärkt, als wir ein Ferkel  morgens tot im Nest fanden. Ziemlich verwunderlich, da es sich um eines der kräftigeren handelt und nicht um eines der Kümmerer. In so einem Moment möchte man am liebsten das Handtuch werfen und der Natur seinen freien Lauf lassen. Frei nach Darwin: Die Starken werden überleben.....Diese Gedanken verfliegen aber schnell,kee wenn man den unbändigen Lebenswillen der Kleinen sieht. Mitlerweile sind ein paar Tage vergangen und die Ferkel entwickeln sich prächtig. Von Tag zu Tag legen sie mehr und mehr an Gewicht zu, als ob sie etwas nachholen wollten. Sie sind mächtig agil und machen Wald und Wiesen unsicher, weder der Eber noch die anderen Sauen sind vor ihrem nervigem Gequieke sicher.

Mittlerweile ist auch der Wald an die Sauweide angeschlossen und die Schweine nehmen den Schatten während der Mittagssonne gerne in Anspruch. Ganz zu schweigen von dem abwechslungsreichen Nahrungsangebot, das sie dort vorfinden: Käfer, Larven, Würmer, Wurzeln, Beerenhecken, Brenneseln und Knollen. Im Herbst werden sich dann noch Eicheln und Bucheckern dazugesellen.