Viel geschehen bei den Auenschweinen...

Die Tage sind aktuell zu kurz um Zeit für´s bloggen zu finden. In den vergangenen Wochen ist einiges geschehen...deshalb muss ich mir dann doch mal die Zeit nehmen. Die Heck-Rinder haben sich an ihre neue Weide gewöhnt. Nächstes Wochenende bekommen sie dann nochmal zusätzliche Weidefläche.
Die Schweine wiederum konnten die letzten 6 Wochen Eicheln und Äpfel satt genießen. Das schmeckt man dann auch hoffentlich im Schinken der zwei Jungs, die uns bald verlassen werden. Arthur landet, wie schon  öfters erwähnt, auf den Tellern im Ritter Durbach, sein Bruder aka "Dicker" wird Claudias Nachfolge antreten und uns über den Winter mit Fleisch, Schinken und Wurst versorgen. Ein Schinken macht in diesem Fall einen Umweg über Italien. Mein Freund Carlo wird sich seiner annehmen und zu luftgetrocknetem Schinken veredeln.


Der andere Schinken wird wie der von Claudia traditionell geräuchert. O.k. nicht ganz traditionell, die Erfahrung von früher und das Wissen von heute sinnvoll kombiniert, nur dann bekommt man soetwas als Resultat:
Schwarzwälder Schinken mal in einer anderen Variation. Nur leicht geräuchert, 4 Monate im Reifeschrank gereift und eine zarte Schneehaube aus Edelschimmel...dieser hält die unerwünschten Schimmelpilze fern und sorgt zusätzlich für ein unvergleichliches Aroma.Man könnte jetzt anfangen, von Premium-Qualität und Delikatesse zu reden aber das sind abgenutzte Begriffe. Es ist ganz einfach Schinken wie Schinken sein muss: Mit dem höchst möglichen Respekt für das Tier und das Endprodukt. Stecke ich weniger Aufwand in die Verarbeitung und Veredelung, würde ich dem Tier nicht die Wertschätzung entgegenbringen, welchem jedem Lebewesen zuteil werden sollte - auch wenn es für den Teller bestimmt ist.